Yoga? Hä?

Was ist das jetzt genau ...

Shavasana
«Atme ein und komme zur Ruhe. Atme aus und lächle. Heimgekehrt in das Jetzt, wird dieser Moment ein Wunder».

Yoga ist ursprünglich eine aus Indien stammende philosophische Lehre. Diese umfasst eine Reihe geistiger und körperlicher Praktiken, deren ganzheitlicher Ansatz Körper, Geist und Seele in Einklang bringen soll. Yoga soll den Geist von allen Unklarheiten und Täuschungen befreien, um das Bewusstsein ganz zu öffnen und Glück fliessen zu spüren. (Die Erleuchtung erlangen).

Namasté

Körper, Geist & Seele in Einklang bringen

Der Begriff Yoga stammt aus dem Sanskrit und steht für «anjochen», «zusammenbinden», «anschirren». Es bedeutet so viel wie «Vereinigung», «Verbindung», «Integration». Gemeint ist dabei die Verbindung von Körper und Geist und auch die Vereinigung mit dem Göttlichen. Diese Verbindung kann sowohl durch geistige als auch körperliche Methoden erreicht werden. In seinen Anfängen war Yoga ein rein spiritueller Weg und wurde ursprünglich rein meditativ durchgeführt. Es sollte dazu dienen, die Gedanken mithilfe von Meditation zu beruhigen und den Geist freizumachen. Erst wenn äußere Störfaktoren und innere Blockaden überwunden werden, ist es der indischen Auffassung zufolge möglich, innere Konflikte sowie menschliche Sinnfragen zu lösen. Die vielen Asanas (Yogahaltungen) entstanden erst im Laufe der Zeit. Ihr vorrangiges Ziel war damals, den Körper so zu kräftigen und zu mobilisieren, dass er möglichst beschwerdefrei über einen längeren Zeitraum im Meditationssitz, verweilen kann. Rasch zeigte sich immer mehr die positive Wirkung der körperlichen Übungen auf das gesamte Wohlbefinden des Menschen. Die Asanas wurden mit der Zeit weiterentwickelt und die körperliche Yogapraxis bekommt in unserer Zeit einen immer höheren Stellenwert. 

Werde flexibel... Kreiere wer du sein willst...

Von allen Dingen in der Welt die ein Mensch tun kann, warum gerade Yoga? Alles was Menschen tun, ist im Wesentlichen ein Ausdruck dessen wer sie sind. Jemand singt ein Lied, jemand tanzt, jemand schreibt ein Buch, jemand malt ein Bild. Was auch immer wir sonst noch tun, ist ein Ausdruck dessen wer wir sind. Seit dem Moment deiner Geburt, prägen dich Eindrücke in Form von Erlebnissen, Situationen, Erfahrungen, Gedanken, Emotionen und allem was du sonst noch aufgenommen hast. Alle diese Dinge machen dich zu einer bestimmen Art von Person. Du begibst dich jetzt also in den Prozess des Yoga, weil du nicht länger auf diese oder jene Art sein willst. Das heisst du wirst flexibel. An dieser Flexibilität arbeitest du im Yoga zuallererst mit deinem Körper. Du veränderst deine körperliche Struktur, deine psychologische Struktur, deine emotionale Struktur, alles soll flexibel werden. Yoga ist ein Prozess, eine Methode um Einschränkungen zu durchbrechen. 

In der Ruhe liegt die Kraft

Es geht darum, dich von den Informationen zu befreien, die bestimmen wer du jetzt gerade bist. Die Information welche die Farbe deiner Haut bestimmt, die Information welche die Form deines Körpers bestimmt, all dies sollte nicht bestimmen wie du denkst, fühlst und wie du dein Leben erfährst. Alle Erlebnisse und Erfahrungen deiner Vergangenheit, die Positiven und die Negativen, alles bestimmt mit wer du heute bist. Solange du jedoch mit deinen Gedanken ständig in der Vergangenheit lebst, wirst du nie richtig erleben was heute ist. Dein Gehirn wird dir auf diese Weise keinerlei neue Möglichkeiten im Leben erlauben, wenn es die negativen Erinnerungen zwanghaft und permanent in einer Endlosschleife abspielt. Dann bist du wie eine kaputte Schallplatte, die einfach immer wieder dasselbe spielt. Und dabei unterstützt dich deine Yoga Praxis. Langsam stetig einen Abstand zu diesen Informationen zu schaffen, den alten Zyklus zu durchbrechen und im Hier und Jetzt präsent zu sein.